Erneuerbare Energien

13.05.2019

Die Frage erneuerbarer Energien war wohl nie aktueller als jetzt. Das Interesse am Thema wächst und immer mehr Menschen wollen auf erneuerbare Energien beim Hausbau setzen.

Wir zeigen Ihnen im folgenden Beitrag alle Vor- und Nachteile, sowie die wichtigsten Formen regenerativer Energien auf:

Solarthermie

Die Solarthermie dient der Erzeugung von Wärme aus Sonnenenergie. Nicht zu verwechseln mit Photovoltaik, welches wir im nächsten Punkt erläutern werden. Solarthermie ist im Gegensatz zu Photovoltaik auf die Wärmebereitstellung begrenzt und hat keine Möglichkeit der Einspeisevergütung. Die lange Lebensdauer und geringen Wartungskosten stehen relativ hohen Anschaffungskosten gegenüber.

Photovoltaik

Als Photovoltaik wird die Umwandlung von Sonnenlicht in Strom gemeint. Die erzeugte Energie lässt sich nicht nur umgehend nutzen. Es gibt die Möglichkeit mit Solarspeicher Energie zu bevorraten und effizienter zu nutzen, kann aber auch gegen eine Einspeisevergütung pro Kilowattstunde ins Stromnetz eingespeist werden. Im Gegensatz zu Solarthermie lässt sich eine Photovoltaik-Anlage mit einigen Zusatzsystemen für die Strom- und Wärmebereitstellung einsetzen.

Windkraft

Eine Windkraftanlage wandelt die Energie des Windes in elektrische Energie, um diese in ein Stromnetz einspeisen und nutzen zu können. Ein Windkraftwerk kann speziell im Winter für einen hohen Anteil der Stromerzeugung sorgen und garantiert an einem geeigneten Standort genug Energie für den Eigenbedarf. Wird oft aus ästhetischen Gründen kritisch gesehen. Ein weiterer Nachteil ist die sehr niedrige und über Jahre gesunkene Einspeisevergütung für Windenergie.

Pelletheizung

Pelletheizung ist eine spezielle Form der Holzheizung, welche die Nachhaltigkeit der Holzheizung mit dem Bedienkomfort einer Gasheizung verbindet. Die Anschaffungskosten sind relativ hoch, dafür durchaus geringere Betriebskosten als bei einer Öl- oder Gasheizung.

Wärmepumpe

Wärmepumpen gelten als eines der zuverlässigsten Systeme erneuerbarer Energien. Die wichtigsten Pros der Wärmepumpe sind vermutlich der geringe Platzbedarf, der minimale Wartungsaufwand und die hohe Effizienz bei ausreichender Wärmedämmung. Die wichtigsten Contras sind die teils hohen Erschließungskosten (z.B. bei Tiefenbohrung oder Grundwasserbohrung) und der Stromverbrauch. Die Pumpen laufen mit Strom, weshalb die Wärmepumpe ökologisch gesehen gegen andere regenerative Energien oft verhältnismäßig schlecht abschneidet.

Fazit

Zweifellos sind erneuerbare Energien ein wichtiges und zentrales Thema der Zukunft und künftiger Hausbesitzer. Die Leistung erneuerbarer Energien kann schwanken und die Verfügbarkeit mitunter begrenzt sein. Viele der Systeme sind relativ teuer in der Anschaffung, haben dafür aber sehr geringe laufende Kosten. Man leistet einen persönlichen Beitrag zum Klimaschutz und ist unabhängiger von steigenden Gas- und Ölpreisen. Eine Kombination aus mehreren Optionen ist sehr oft eine großartige Lösung.

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